Mitten im Abstiegskampf konnten wir gegen die wesentlich besser platzierte Mannschaft von Schwarz-Weiß Nürnberg Süd 6 einen Sieg einfahren. Der Sieg war mit 4½ : 3½ denkbar knapp, aber das soll der Freude darüber keinen Abbruch tun.
Ein bisschen Glück hatten wir, dass Friwi spontan als Ersatzmann einspringen konnte. Michael konte aufgrund des Streiks im öffentlichen Nahverkehr nicht antreten. Die Gegner erschienen vollzählich und es konnte losgehen.
Schon relativ früh stach mal wieder Edel-Joker Maximilian an Brett 8. Nachdem er nun aber dreimal für uns Punkte geholt hat, können wir nicht mehr auf ihn zurückgreifen. Schade. Es folgten zwei Remis bei David und Phillip an den Brettern 2 und 3. David hatte zwar eigentlich einen Mehrbauern, konnte diesen aber nicht verwerten. Phillip konnte seinem Gegner keinen durchschlagenden Vorteil abringen, ließ dies aber umgekehrt auch nicht zu.
Dann ging bei Cinar am Brett 7 leider ein Punkt verloren. Somit stand es 2:2. Dann geschah eine Weile nichts, bis plötzlich an Brett 4 der Gegner von Helmut die Segel strich. Es stand plötzlich 3:2. Bevor sich die Krimis an den Brettern 1 und 6 entfalteten, holte Frank an Brett 5 ein Remis heraus. Noch ein halber Punkt und wir würden heute zumindest nicht verlieren.
Dominik an Brett 1 musste sich mit einem wesentlich stärkeren Gegner auseinandersetzen, hatte aber tatsächlich einen Mehrbauern auf seinem Konto. Das müsste doch mindestens für ein Remis reichen. Auch Friwi an Brett 6 kämpfte gegen einen stärkeren Gegner. Hier war die Situation etwas unübersichtlich, dass aber der Gegner gewinnen könnte, danach sah es aber auch hier nicht aus.
Friwis Gegner opferte seinen verblieben Läufer für zwei Bauern und hatte nun einen Freibauern. Um den musste Friwi sich mit seinem Springer kümmern. Zwar konnte Friwi dann mit seinem König und den verbliebenen die Bauern des Gegners abräumen, doch am Ende verblieben nur zwei einsame Könige auf weiter Flur. Friwi ärgerte sich hinterher über verpasste Chancen, Tatsache ist aber, dass sein Remis erstmal das Unentschieden sicherte. Jetzt würde ein Remis an Brett 1 sogar den Sieg für die Mannschaft bedeuten.
Und es sah gut aus. Zwar konnte Dominiks Gegner den Mehrbauern wieder ausgleichen, aber mehr schien nicht drin. Nachdem die Zeitkontrolle gerade so erreicht wurde, zog sich die Partie noch weit bis nach Mitternacht. Dominik ist und bleibt damit unser Marathonmann. Am Ende hieß es Remis und 4½ : 3½ für uns.
Jetzt stehen wir mit zwei weiteren Mannschaften auf dem vorletzten Tabellenplatz. Gegen die müssen wir noch spielen und gegen die müssen wir dann auch punkten, wenn für uns in dieser Saison die Lichter in der KL2 nicht ausgehen sollen. Der Sieg gegen Schwarz-Weiß Nürnberg Süd 6 gibt Hoffnung, dass dies verhindert werden kann.
Und noch einmal ein starker KI-Song aus dem Hause Göbel: NT7 - Wir halten stand