Die 1. Runde hat Noa verloren. Zuerst ein positioneller Magenumdreher für den Trainer: Er gibt in besserer Stellung eine Stange für einen Springer und macht die gegnerische Stange saustark! Danach auch noch ein taktischer Einsteller, wonach die Partie eigentlich weg ist. Danach eine kämpferische Hochleistung, belohnt durch einen taktischen Trick in ein sehr remises Turmendspiel. Im Übermut spielt er im 32. Zug "vermeintlich" auf Gewinn, was das Remis auch für einen erfahrenen Spieler sehr erschwert (ihr könnt das ja mal selbst ausprobieren, Partien auf https://www.chess.com/events/2024-fide-world-cadet-chess-championships-u08/games). 1400 gegen 2000 hält das nicht aus!
In der 2. Runde der slowakische Meister, der Noa in übler Form ein Remis abgeklammert hat, obwohl Noa die Eröffnung schlecht gespielt hat. Aber man merkte, der Gegner wollte nur eins: Remis. Da war nix zu machen. Nun gibt's ein internes Duell gegen den stärksten deutschen Spieler, da hätte es auch andere gegeben. Übrigens:
Hermann und Noa sind über Trient (1. Tag) schließlich in Montesilvano angekommen. Hermann: "dort gab es eine erste DSJ-Besprechung und abends völlig überraschend Nudeln mit Tomatensoße".
Das war nicht unbedingt zu erwarten, da die Gegner an Brett 3 und 4 recht stark waren. In der 1.Runde losten wir SF München, die der Aussenseiter waren. Durch einen wichtigen Punkt durch Thomas an Brett 3 konnten wir 2,5:1,5 gewinnen. Dadurch war aber auch klar, dass wir nach Brettpunkten das Nachsehen haben werden.
Gegen die starken Kelheimer schafften wir, wie bereits im Halbfinale, gerade so ein 2:2. Inzwischen hatte der grosse Favorit Tegernsee erwartungsgemaess 4:0 Punkte.
Damit stand fest, wenn wir gegen Tegernsee verlieren, werden uns die Kelheimer nach Brettpunkten überholen, bei einem Remis werden wir Zweiter und bei einem Sieg sind wir Meister.
Nach einem schnellen Verlust an Brett 3 stand allerdings Akhila deutlich besser und Sebastian ein bisschen besser. An Brett 1 war alles offen. Hier spielten (in der U12!) DWZ 2033 gegen 2033! Akhila gewann und Sebastian gewann sein remisverdaechtiges Turmendspiel. Stepan gestattete in grosser Zeitnot des Gegners einen vermeintlichen Bauerngewinn, der aber durch ein Figurenopfer widerlegt wurde! Trotz eines unnötigen Turmopfers von Stepan überschritt Shen nach weiteren 6 Zuegen in wahrscheinlicher Verluststellung die Zeit und so gab es ein gutes Geschäft für die Tegernseer Barbiere (wegen der langen Gesichter.....)!
Gleich in der 1. Runde wurde uns der vermeintlich stärkste Gegner Tegernsee zugelost. An den für uns sehr starken Brettern 3 und 4 konnten wir mit 2:0 in Führung gehen, so dass die beiden Spitzenbretter mit Remisen den 3:1 Sieg sicherstellten, obwohl da noch mehr drin war. Die andere Paarung ging fuer uns günstig 2:2 aus.